Composing - oder wie entstehen die einzelnen Titel.

    Ich gehe davon aus das nachfolgendes Equipment vorhanden ist.

    • Keyboard mit Midi
    • Sampler
    • Rechner (ab 500 MHz macht es erst richtig Spaß)
    • Sequenzersoftware (von Magix / Emagic / Steinberg)
    • Audiobearbeitungssoftware (Steinberg / Magix / diverse Freeware Editoren)
    • Mischpult
    • diverse Recording Hardware (Tape / CD Brenner / Minidisc / Dat)
    • Eine Idee (kommt manchmal erst beim "Rumfingern am Equipment")

 

    Zuerst sollte ein Tempo für das neue Stück bestimmt werden.

    Häufig ist das Tempo vom, vielleicht gewählten Drumloop abhängig.

    Ich persönlich arbeite sehr gerne mit Drumloops welche es zu Hauf auf mehr oder weniger guten Sampling CD´s gibt.  ( !!!! Bitte auf Copyright achten !!!!)

    Bei meinen Produktionen werden Sie außer Drumloops keine fertigen Phrasen hören.Um die Loops etwas lebendiger- oder vielleicht "steriler" zu machen empfehle ich eine Nachbearbeitung mit Filtern und das Zerschneiden des Loops. Auch mit der "Reverse" Funktion wie sie in vielen Audiobearbeitungsprogrammen vorhanden ist lassen sich prima Effekte erstellen.

    Danach ist es sinnvoll sich eine Basline zu basteln. Es muß nicht unbedingt dar ganze Part durchgespielt werden da sich ja aufgrund der Patternorientierten Arbeitsweise der heutigen Sequenzer ein fertiger Part kopieren und mehrfach einfügen läßt.

    Wenn das alles steht sollten die ersten Melodielinien eingespielt werden. Klangtepiche mit stehenden Streichersounds machen sich besonders gut und verleihen einem Stück die nötige Fülle und ja nach Konzept auch Ruhe.

    Das Ganze dann noch mit Effekten wie Hall, Delay oder Phaser/Flanger anreichern und schon ist was fertig.

    Es hört sich hier an als ob so ein Stück in Windeseile arrangiert ist – doch der Schein trügt. Es ist oft – auch für kurze Stücke – eine Menge Arbeit bis alles paßt und gefällt.

    Ich denke wenn man für einen Titel – den man ohne bestimmte Idee begonnen hat zwischen 8. Bis 12 Stunden einkalkuliert liegt man für einfache Produktionen richtig.

    Ich stehe dem Interessierten gerne für Fragen und Anregungen offen und auch ich erfahre gerne mal was neues. :-))

    Schreiben Sie mir. Info@tonspiegel.de